Blick auf Lago Calamone mit Monte Ventasso, mit Reisevelo
Apennin,  Emilia-Romagna,  Italien,  Toskana,  Touren

APN-2025-2
Appennino Tosco-Emiliano I (nord)
feat. Garfagnana, Monte Cimone & Monte Sole

Appennino Massa-Carrara (Toscana)

Alpi Apuane (Nordost)

Eigentlich ist hier der Nationalpark Appennino Tosco-Emiliano noch nicht abgeschlossen, denn er taucht nochmal mit einer weiteren Sektion im äußersten Südostteil auf, zugleich dann Teil der Garfagnana. Zunächst aber überspringe ich den Kern der Garfagnana und steuere die Apuanischen Alpen an, wobei sich beide Landschaften überlappen, aber nicht identisch sind. Die Apuanischen Alpen mit eigenem Naturpark im Toskanisch-Emilianischen Apennin ragen mit alpinen Bergraten deutlich heraus, wie auch der Name nahelegt –, die aber keinerlei Verwandtschaft mit den „Alpen“ pflegen. Obwohl man der Form nach das vermuten könnte, beherbergen die Apuanischen Alpen nicht mal die höchsten Berge des nördlichen Apennins. So verteilen sich z.B. alle vier 2000er dieses Gebirgszugs auf andere Bereiche.

Soweit möglich zu begehen oder zu beradeln, sind die Marmorstaubpisten der Apuanischen Alpen aber alles andere als gemütlich. Neben Staub oder bei Regen Matsch sorgt die starke die Reflektion des gleißend weißen Mamor(staub)s für Probleme mit dem Augenlicht, sofern man nicht eine explizit geeignete Spezialsonnenbrille trägt. Es gibt natürlich auch lichtdämmenden dunklen Marmor, der aber selten als Pistenstaub in den Abraumhalden anzutreffen ist. Es wäre zu kurz gegriffen, würde man die Apuanischen Alpen auf Marmorbrüche reduzieren. Es ist eine wilde Berglandschaft mit oft engen Schluchten, reich sprudelnden Wasserfällen und offenen, klassischen Hochgebirgstälern wie sie eben an die Alpen erinnern.

Die Apuanischen Alpen beradelte ich gleich zweimal, einmal von Norden, ein weiteres Mal von Süden – jeweils auch in die Marmorbrüche hinein, von denen nicht nur die von Carrara weiterhin dem oft sehr staubigen Abbau des edlen Gesteins unterliegen. Die meisten Abraumhalden sind verboten zu beradeln, sodass man meist ohnehin von den Staubpisten entfernt bleibt. Zunächst der Tourfolge geschuldet nur die Bilder aus der Nordschleife.

Garfagnana (Nord)

Die Garfagnana bildet eine historische Landschaft um das Tal des Serchio, was sich wiederum im Süden mit den nördlichen Teilen der Apuanischen Alpen überschneidet, im Norden hingegen mit dem Hauptkamm des Apennins und Teilen des Nationalparks Tosco-Emiliano. Mit dem Nationalpark verknüpft ist noch der Parco dell’Orecchiella, eher unter dem eigenen Namen vermarktet und mit eigenem Naturparkzentrum. Die Tour brachte es aber mit sich, dass sich die Orecchiella eher zwischen andere Teile der Garfagnana mischten. Ferner gelangte ich in die Garfagnana nochmals auf der Südschleife – dort aber deutlich kürzer. Hier bleibe ich zunächst bei den Eindrücken aus der Nordschleife.

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